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Ferienwohnungen in Saarbrücken
Saarbrücken (lux.: Saarbrécken; frz.: Sarrebruck) ist die Landeshauptstadt und einzige Großstadt des Saarlandes. Die Universitätsstadt, die 1909 aus den drei Städten Saarbrücken, St. Johann und Malstatt-Burbach entstanden ist, ist auch das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Als einziges Oberzentrum des Landes ist sie Sitz des Regionalverbandes Saarbrücken, eines Kommunalverbandes besonderer Art, vergleichbar einem Landkreis.



Der Name der Stadt hat nichts mit dem modernen Wort Brücke zu tun, denn zur Zeit der ersten Erwähnungen des Ortes bzw. der Burg gab es dort keine Saarbrücke: die erste Brücke über die Saar (die heute sog. Alte Brücke) wurde erst 500 Jahre später erbaut. Der älteste überlieferte Name Sarabriga stammt aus dem Keltischen und bedeutet in der Silbe Sara fließendes Gewässer. Der Wortteil Briga wird übersetzt als Felsen, großer Stein (vgl. auch den und benennt den großen Felsen gegenüber der Alten Brücke, auf dem auch die erste Burganlage erbaut wurde. Insofern lautete der Name der ersten Siedlung an dieser Stelle sinngemäß „Saarfels“. Eine weitere nicht belegte Erklärung kann man auf das germanische Wort bruco zurückführen, was Sumpf bedeutet und die umgebenden Feuchtgebiete bezeichnet (niederdeutsch Brook, Broich, Brauck entsprechend ahd. Wort bruoh, mhd. bruoch). Ein Beleg dafür wäre der St. Johanner Distrikt, bekannt als die Bruchwiesen, welcher bis kurz vor seiner Bebauung in der Tat lange ein sumpfiges Gebiet gewesen war. Da das Gebiet von Saarbrücken in der ersten Besiedlung nur von Kelten bewohnt war, ist die erste Variante der Namensgebung die wahrscheinlichere.

Sankt Arnual ist ein Stadtteil von Saarbrücken. Bis 1897 war Sankt Arnual eine eigenständige Gemeinde. Am 31. Dezember 2005 wohnten hier 9.179 Personen.[1]



Das heutige Sankt Arnual war Siedlungsgebiet der Mediomatriker. In römischer Zeit bestand am gegenüberliegenden Saarufer (am Fuße des Halbergs) eine römische Garnison und an der Stelle des heutigen St. Arnualer Marktes eine gallo-römische Siedlung - wahrscheinlich waren die beiden Teile des [vicus] Saravus durch eine (hölzerne?) Brücke verbunden. Auf den Ruinen dieser Siedlung entstand das Dorf Merkingen, das angeblich der Merowingerkönig Theudebert II. um 600 dem Metzer Bischof Arnual schenkte.[2] Arnual gründete ein erfolgreiches Missionszentrum und ist wahrscheinlich auch hier bestattet.[3] Fünf verschiedene Kirchen waren im Mittelalter Vorläufer der heutigen Stiftskirche. Archäologische Grabungen in den 1990er Jahren haben eine bedeutende merowingische Grabstätte in der Vierung der Stiftskirche bestätigt. Bald wurde Arnual als Heiliger verehrt, und Merkingen wurde in Sankt Arnual umbenannt. Nach einer Volksabstimmung wurde Sankt Arnual 1897 Stadtteil von Saarbrücken. In Sankt Arnual befand sich der erste Flughafen von Saarbrücken, der 1955 vom neuen Flughafen in Saarbrücken-Ensheim abgelöst wurde.

Gersweiler ist ein Stadtteil von Saarbrücken im Saarland.



Gersweiler liegt oberhalb der durch die Saar geschaffenen breiten Tal-Aue und weiten Terrassenflächen des Flusses. Der nördliche Talrand wird von einer langen Kette von Höhenvorsprüngen besäumt. Um Gersweiler ziehen sich die Höhen des St. Arnualer Stiftswaldes.

Dudweiler ist die Bezeichnung eines Stadtbezirks wie auch eines Stadtteils der Landeshauptstadt Saarbrücken (→ Liste der Stadtteile Saarbrückens). Der Stadtbezirk, bestehend aus den vier Stadtteilen Dudweiler, Herrensohr, Jägersfreude und Scheidt, umfasste am 31. Dezember 2005 insgesamt 28.980 Einwohner, davon entfielen auf den Stadtteil Dudweiler 20.377 Einwohner.[1]



Auf dem Gebiet des heutigen Dudweiler wurden etliche stein-, bronze- und eisenzeitliche Funde gemacht. Aus der Keltenzeit stammen zwei Hügelgräber in der Nähe des Dreibannsteins. Überreste eines römischen Tempels wurden auf dem Alten Büchel gefunden. Die Grühlingsstraße, heute die Autobahn A 623, war eine römische Heerstraße. 977 wird Dudweiler erstmals urkundlich erwähnt: Kaiser Otto II. bestätigte dem Nonnenkloster St. Peter in Metz den Besitz der Kapelle in Duodonisvillare (Weiler des Dudo). Dudo wird vielfach als fränkischer Edelmann beschrieben, der hier ein Landgut betrieb. Diese Auffassung ist allerdings umstritten und durch nichts bewiesen. Insbesondere fehlt der Nachweis, ob Dudo überhaupt ein frühmittelalterlicher, fränkischer Name ist. Es gibt jedoch starke Indizien, dass der Namenspatron Herzog Liudolf (Schwaben) gewesen sein könnte. Er war der Halbbruder von Kaiser Otto II. und wurde auch Dudo genannt.

Bischmisheim ist ein Stadtteil der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken im Stadtbezirk Halberg.



Bischmisheim liegt auf dem Höhenrücken rechts der Saar, etwa fünf Kilometer östlich der Innenstadt von Saarbrücken und gehört zu den ältesten Orten des Saarlandes. Gerade landschaftlich gehört Bischmisheim zu den schönsten Ortschaften in Saarbrücken, so hat man vom Wasserturm auf dem "Steinacker" und vom Naturschutzgebiet in der verlängerten Hochstraße einen herrlichen Blick auf das Saartal und das kaum sechs Kilometer entfernte Lothringen.

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